Was derzeit im Leobner Rathaus passiert, wirft ein bezeichnendes Licht auf den politischen Stil an der Spitze der Stadt.
Der Bürgermeister verweigert seiner eigenen Vizebürgermeisterin die Zusammenarbeit, verweigert ihr die Anerkennung für ihre Arbeit, wertet ihre Leistungen ab und hält ihr wichtige Informationen vor.
Doch damit nicht genug: sein Klubobmann soll der Vizebürgermeisterin ausrichten, sie solle von ihrem Amt zurücktreten.
Ein derartiger Umgang ist kein Führungsstil – das ist politisches „Bossing“. Wer so agiert, vergiftet bewusst das Arbeitsklima und beschädigt das Vertrauen in eine funktionierende Stadtregierung.
Für mich bestätigt sich damit einmal mehr, dass meine Entscheidung richtig war,unter diesen Umständen dieser Koalition nicht mehr anzugehören.
Leoben hat sich eine andere politische Kultur verdient – eine Kultur des Respekts, der Zusammenarbeit und der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung.
Facebook Walter Reiter
