In den vergangenen Jahren gab es rund um eine Fangruppe von DSV Leoben immer wieder Berichte über rassistische und menschenverachtende Gesänge sowie Beschimpfungen gegenüber gegnerischen Spielern, insbesondere dunkelhäutigen Spielern. Solches Verhalten hat im Sport und in unserer Gesellschaft keinen Platz.
Dass sich der Vorstand des DSV Leoben nun klar davon distanziert und von seinem Hausrecht Gebrauch macht, um dieser Gruppe den Zutritt zur Anlage zu untersagen, ist ein wichtiges Signal. Fußball soll ein Ort sein, an dem Familien, Kinder und Fans gemeinsam Sport erleben können,ohne Hass, Einschüchterung oder rassistische Parolen.
Viele Menschen in Leoben sind zusätzlich besorgt, weil einzelne Mitglieder oder Unterstützer dieser Fangruppe Gemeinderäte der FPÖ Leoben sind und solche sollten in der Leobner Gemeindepolitik keinen Platz haben!
.Gerade Politiker und öffentliche Verantwortungsträger müssen sich klar von rassistischen und menschenverachtenden Aussagen distanzieren.
Leoben sollte für Respekt, Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander stehen. Menschen, die Hass und Diskriminierung verbreiten, dürfen weder im Stadion noch in der Politik eine Bühne bekommen.
Gut, dass sich DSV Leoben nun klar davon distanziert und Konsequenzen gezogen hat!
Familien und Kinder sollen Spiele ohne Hass und Einschüchterung erleben können. Auch die Politik in Leoben muss sich eindeutig gegen solche Tendenzen stellen.
Facebook Walter Reiter
