Das Schweigen der FPÖ Leoben ist bezeichnend!
Seit Wochen steht Leoben wegen des mutmaßlichen Übergriffs auf einen Taxilenker im Umfeld einer Veranstaltung der Burschenschaft Leder österreichweit in den Schlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der versuchten schweren Körperverletzung und des Verbotsgesetzes!
Die Bevölkerung hätte sich erwartet, dass sich die FPÖ Leoben und insbesondere der Zweite Vizebürgermeister Wernbacher,klar und unmissverständlich von diesem brutalen Vorfall sowie von jeder Form von Gewalt und Extremismus distanzieren.
Stattdessen herrscht auffälliges Schweigen.
Gerade weil in den Medien über Verbindungen einzelner Tatverdächtiger zur rechtsextremen Szene und eines früheren parlamentarischen Mitarbeiters eines FPÖ-Abgeordneten berichtet wurde, wäre eine klare öffentliche Stellungnahme der FPÖ wichtiger denn je. Die FPÖ erklärt zwar, dass es sich nicht um einen aktuellen Mitarbeiter handelt, eine eindeutige politische Distanzierung vom Vorfall blieb jedoch bislang aus!
Wer Verantwortung für unsere Stadt trägt, muss bei Gewalt, Extremismus und mutmaßlichen NS-Parolen klar Position beziehen. Schweigen sendet das falsche Signal.
Leoben verdient Politiker, die ohne Wenn und Aber auf der Seite der Opfer, des Rechtsstaates und der Bevölkerung stehen.
Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass die Burschenschaft Leder, der FPÖ nahestehen!
Das anhaltende Schweigen der FPÖ Leoben ist aus meiner Sicht eine Enttäuschung und schadet dem Ansehen unserer Stadt.
Facebook Walter Reiter



