Bürgermeister Kurt Wallner hat nach den Veränderungen im Gemeinderat jeder im Gemeinderat vertretenen Fraktion einen Ausschuss angeboten. Auch FPÖ und ÖVP hätten damit die Möglichkeit gehabt, Verantwortung zu übernehmen und sich in die Sacharbeit für Leoben einzubringen.
Wenn ein angebotener Ausschuss nicht den eigenen Vorstellungen entspricht und deshalb abgelehnt wird, kann man darüber natürlich diskutieren. Aber Politik ist kein Wunschkonzert. Gerade in einer Stadt wie Leoben sollte es darum gehen, Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam Lösungen zu suchen und für die Bevölkerung zu arbeiten.
Die Bürgerliste steht für eine sachliche, konstruktive und lösungsorientierte Politik. Genau diese Zusammenarbeit funktioniert derzeit mit Bürgermeister Kurt Wallner aus meiner Sicht sehr gut.
Was mich allerdings an der aktuellen Berichterstattung besonders irritiert:
In dem Artikel werde ich mehrfach zitiert bzw. werden mir Aussagen zugeschrieben. Mit mir wurde zu diesem Thema jedoch kein persönliches Gespräch geführt.
Da stellt sich für mich schon die Frage:
Wie kann eine faire und ausgewogene Berichterstattung aussehen, wenn ein Betroffener zu seinen angeblichen Positionen gar nicht befragt wurde?
Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Dazu gehört meiner Meinung nach aber auch eine sorgfältige und ausgewogene Recherche,gerade wenn es um Aussagen und Positionen einzelner Personen geht.
Wir werden jedenfalls weiterhin unseren Weg gehen:
Nicht streiten um des Streitens willen, sondern arbeiten, Lösungen suchen und etwas für Leoben und seine Bürgerinnen und Bürger weiterbringen.
Negative Schlagzeilen werden daran nichts ändern.
Für uns zählt nicht Parteitaktik,für uns zählt Leoben.
Facebook Walter Reiter
