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Politische Verantwortung sieht anders aus!

Leider trägt die scheidende Vizebürgermeisterin Sandler derzeit nicht dazu bei, dass im Leobener Gemeinderat wichtige Entscheidungen für unsere Stadt getroffen werden können.

Bei der Gemeinderatssitzung, in der über den neuen Flächenwidmungsplan abgestimmt werden sollte, blieb sie der Sitzung fern.

Dadurch kam die notwendige Beschlussfassung nicht zustande und wichtige Projekte wurden weiter verzögert.

Für mich entsteht dadurch der Eindruck, dass ihr Fernbleiben letztlich den Interessen der Opposition (FPÖ,ÖVP,KPÖ) zugutekommt.

Viele Leobnerinnen und Leobner fragen sich daher, warum sie ihr Gemeinderatsmandat nicht zurücklegt, wenn sie ihre politische Funktion bereits beendet hat?

Ebenso sollte die Frage erlaubt sein, warum sie weiterhin Obfrau einer Leobener Siedlungsgenossenschaft ist und dafür nach öffentlich bekannten Angaben ,ein monatliches

Entgeld von rund 3.000 Euro erhält.

Meiner Ansicht nach muss offen darüber diskutiert werden, ob solche Funktionen heute noch notwendig und in dieser Form gerechtfertigt sind.

Wenn Leistungen aus Sicht der Öffentlichkeit nicht ausreichend erkennbar sind, ist Kritik legitim.

Ich bin der Meinung, dass solche Versorgungsposten auf den Prüfstand gehören. Öffentliche Verantwortung verlangt Transparenz, Einsatz und Verlässlichkeit.

Die Bevölkerung hat das Recht zu erfahren, wie öffentliche und genossenschaftliche Funktionen ausgeübt und vergütet werden.

Nun ist auch die neue Bezirksvorsitzende Ahrer der SPÖ Leoben und 3. Landtagspräsidentin gefordert.

Viele Bürgerinnen und Bürger erwarten sich eine klare Haltung, damit im Leobener Gemeinderat wieder Verantwortung übernommen wird und wichtige Entscheidungen für Leoben nicht länger blockiert werden.

Leoben braucht Zusammenarbeit statt Stillstand zum Wohle unserer Stadt und ihrer Menschen.

Facebook Walter Reiter